Kurz gesagt
Für schlanke Websites von Vereinen und Startups setzen wir auf Kirby (Paket IN1 Light) – auf Wunsch zum Selbst-Hosten. Alle anderen Projekte setzen wir mit einem individuell eingerichteten Craft CMS um. Beide Systeme kommen ohne Plugin-Wildwuchs aus. Genau dort liegt bei WordPress das Risiko: 96 % der 2024 entdeckten Sicherheitslücken steckten in Plugins.
Das System entscheidet, wie viel Arbeit Ihre Website später macht
Eine Website ist nach dem Livegang nicht fertig. Inhalte ändern sich, Sicherheitsupdates kommen, Funktionen wachsen. Wie aufwendig das wird, hängt vor allem vom Content-Management-System (CMS) ab. Deshalb wählen wir es nicht nach Gewohnheit, sondern nach Projekt – und legen offen, womit wir arbeiten.
Kirby: die schlanke Option
Kirby speichert Inhalte in einfachen Dateien statt in einer Datenbank. Das macht es schnell, robust und anspruchslos beim Hosting: Ein üblicher Webspace mit PHP genügt.
- Für wen: Vereine, Startups und alle, die eine klare, überschaubare Website wollen – unser Paket IN1 Light für 1.800 € netto.
- Selbst hosten: Sie können die Website auf Ihrem eigenen Webspace betreiben – oder wir hosten sie für 15 € im Monat. Ein Backup ist im Kern ein Ordner mit Dateien.
- Pflege: Eine aufgeräumte Verwaltung, in der nur die Felder auftauchen, die Ihre Website wirklich braucht.
- Lizenz: einmalig 99 € pro Website in der Basic-Lizenz (für Organisationen unter 1 Mio. € Jahresumsatz), sonst 349 €.
Craft CMS: für alles, was individuell sein muss
Craft CMS ist unser System für Unternehmenswebsites mit mehr Anspruch: eigene Inhaltsstrukturen, mehrere Sprachen oder Standorte, Live-Vorschau beim Bearbeiten und saubere Rechte für mehrere Redakteure.
- Für wen: Unternehmen, deren Website mehr leisten muss als eine Visitenkarte – und alle IN1-Pakete außerhalb der Kirby-Option.
- Individuell statt Baukasten: Wir modellieren Ihre Inhalte so, wie Ihr Unternehmen arbeitet, statt Ihre Inhalte in ein Theme zu pressen.
- Lizenz: Team-Edition 279 US-$ (bis 5 Nutzer), Pro-Edition 399 US-$ (unbegrenzte Nutzer), jeweils pro Projekt. Ab dem zweiten Jahr kosten Updates 99 US-$ jährlich.
Und WordPress?
WordPress ist das verbreitetste CMS der Welt, und es kann fast alles – meist über Plugins. Genau das ist das Problem: Jede Funktion bringt fremden Code mit, der gepflegt und aktualisiert werden muss. Laut Patchstack wurden 2024 im WordPress-Ökosystem 7.966 neue Sicherheitslücken gefunden. 96 % davon steckten in Plugins, 4 % in Themes und nur 7 im WordPress-Kern selbst.
Wir bauen Funktionen gezielt für Ihr Projekt, statt Plugins zu stapeln. Das hält die Website schneller, sicherer und günstiger im Unterhalt.
Vergleich auf einen Blick
| Merkmal | Kirby | Craft CMS | WordPress (typisch) |
|---|---|---|---|
| Geeignet für | Vereine, Startups, schlanke Websites | individuelle Unternehmenswebsites | breites Spektrum |
| Datenbank | nein (Dateien) | ja | ja |
| Funktionen | gezielt programmiert | gezielt programmiert | meist über Plugins |
| Selbst hosten | sehr einfach (PHP-Webspace) | möglich (PHP + Datenbank) | möglich |
| Lizenz | ab 99 € einmalig | ab 279 US-$, Updates ab Jahr 2: 99 US-$/Jahr | kostenlos, Plugins teils kostenpflichtig |
Was das für Sie heißt
Sie bekommen ein System, das zu Ihrem Vorhaben passt, statt eines, das zu allem passt. Welche Variante sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch. Lizenzkosten weisen wir im Angebot transparent aus.
Häufige Fragen
Kann ich meine Website selbst hosten?
Ja, mit IN1 Light auf Basis von Kirby. Ein üblicher Webspace mit PHP reicht aus, eine Datenbank ist nicht nötig.
Welche Variante passt zu mir?
Kirby für Vereine, Startups und schlanke Websites. Craft CMS für alles, was individuelle Inhaltsstrukturen, mehrere Sprachen oder mehrere Redakteure braucht.
Fallen Lizenzkosten an?
Ja, bei beiden Systemen. Kirby kostet einmalig ab 99 € pro Website, Craft CMS ab 279 US-$ plus Updates ab dem zweiten Jahr. Wir weisen die Kosten im Angebot transparent aus.
Warum nicht einfach WordPress?
Weil die meisten Funktionen bei WordPress über Plugins kommen – und dort 96 % der 2024 gefundenen Sicherheitslücken lagen. Wir programmieren Funktionen gezielt, statt Plugins zu stapeln.